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	<title>Try to be Mensch</title>
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	<description>Try to be Mensch</description>
	<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 11:30:08 +0000</pubDate>
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		<title>Neue Arbeit, neues Glück!</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 11:18:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als zwei Wochen habe ich keinen Eintrag für dieses Blog geschrieben. Das hat hauptsächlich daran gelegen, dass ich sehr beschäftigt war mit allerlei Besorgungen. Die wichtigsten Meilensteine waren die Ausländerregistrierungskarte, ein eigenes Bankkonto mit Kreditkarte und ein eigenes Handy. Ohne diese Drei kann ich keine Verträge abschließen, nicht im Internet einkaufen und bin sehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://picasaweb.google.com/lh/photo/y8Mcg7B0RkswhenHRa3PYg?authkey=Gv1sRgCN2RwNyyzMjYmQE&#038;feat=directlink' target='_blank'><img src="http://lh4.ggpht.com/_giTcAAb939Y/Sbdt4o_iCkI/AAAAAAAAC0A/-hLVxVWyHyk/s400/DSCN2207_cut.jpg" align='left' style='border:1px solid black;margin-right:10px;'/></a>Mehr als zwei Wochen habe ich keinen Eintrag für dieses Blog geschrieben. Das hat hauptsächlich daran gelegen, dass ich sehr beschäftigt war mit allerlei Besorgungen. Die wichtigsten Meilensteine waren die Ausländerregistrierungskarte, ein eigenes Bankkonto mit Kreditkarte und ein eigenes Handy. Ohne diese Drei kann ich keine Verträge abschließen, nicht im Internet einkaufen und bin sehr eingeschränkt bei Absprachen und Verabredungen. Als das Handy dann endlich da war, gab es also viel zu erledigen.</p>
<p>Am Anfang letzter Woche hat meine neue Arbeit an der Universität begonnen. Ich unterrichte zwei Kurse, einen Anfängerkurs und einen Fortgeschrittenenkurs, welche ich an vier Tagen in der Woche jeweils für zwei Stunden sehe. Im Anfängerkurs unterrichte ich 25 Studenten, im Fortgeschrittenenkurs nur 15. Das Unterrichten macht Spaß! Die Anfänger sind sehr motiviert und lernen schnell, doch um die Fortgeschrittenen habe ich zunächst Sorgen gemacht, denn in den ersten Stunden hatten viele sprachliche Probleme, die ich im Fortgeschrittenenkurs nicht erwartet hatte. Grund dafür ist, dass die männlichen Studenten während der vergangenen zwei Jahre ihren Militärdienst geleistet und während dessen kaum Deutsch geübt haben. Meine Planung musste ich also stark verändern, habe nun aber das Gefühl, dass ich sie alle in den acht Stunden pro Woche fit machen kann für die Prüfungen in der Mitte und am Ende des Semesters.</p>
<p>Derzeit ist es noch so, dass die Unterrichtsvorbereitung viel Zeit in Anspruch nimmt. In der letzten Woche bin ich nach getaner Arbeit oft erst um acht Uhr Abends nach Hause gefahren. Nun kenne ich unserer Lehrmaterial zunehmend besser und schaffe es mittlerweile bequem, so wie andere Dozenten den Bus um 17:40 Uhr zu nehmen. Im Vergleich zum Tagesablauf eines Lehrers in Deutschland sind meine Tage sehr entspannt. Ich verlasse morgens erst um 8:30 Uhr das Haus, habe zwischen den Unterrichtsstunden viel Zeit, um zu Mittag zu essen und mit den Kollegen einen Kaffee zu trinken, und kann nach der letzten Stunde in meinem eigenen Büro sitzen und in Ruhe arbeiten.</p>
<p>Montags gebe ich keine Unterrichtsstunden, nehme aber als Student an einem Seminar unsereres Institutsleiters teil, in welchem Texte berühmter deutscher Autoren in koreanischer Übersetzung gelesen und diskutiert werden. Sprachlich komme ich dabei eigentlich nicht mit. Es fällt mir enorm schwer die Texte zu Hause vorzubereiten, auch kann ich der Diskussion im Seminar oft nicht folgen. Ich hoffe aber, dass sich dieser Zustand im Laufe des Semesters bessert. Immerhin zwingt mich die Teilnahme am Seminar konstant an meinem Koreanisch zu arbeiten. Im Alltag funktioniert es ja gut, doch ich würde gerne mehr können!</p>
<p>An der Uni gefällt mir, dass natürlich nicht nur deutsche, sondern auch viele andere ausländische Dozenten vor Ort sind. Meinen indonesischen Freund Florian habe ich noch nicht getroffen, dafür aber Alfonso aus Mexiko, mit dem ich ebenfalls in einem Studentenwohnheim in Seoul gewohnt habe. Sicher werde ich ihn mal besuchen, denn er wohnt nur knapp 100 Meter entfernt in meiner Nachbarschaft.</p>
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		<title>Endlich eine eigene Wohnung!</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 14:27:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mein Leben in Korea]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute bin ich in meine neue Wohnung eingezogen. Die Universitätsverwaltung hat sich letztlich doch davon überzeugen lassen, dass mein Kollege und ich eine Wohnung in der Nähe des Campus brauchen. Darum haben sie uns wie anderen Dozenten der Universität ein Appartement zur Verfügung gestellt, das wir allerdings gemeinsam bewohnen werden.
Es ist groß, geräumig und gut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://picasaweb.google.com/lh/photo/xR1XDHVeVYiBOavWdbg5QA?authkey=mbEiYyuQCN0&#038;feat=embedwebsite"><img src="http://lh5.ggpht.com/_giTcAAb939Y/SaIq86tLveI/AAAAAAAACwg/E7TRP97uLqs/s400/DSCN2184.JPG"  style="border:1px solid black;margin-right:10px;" align=left /></a>Heute bin ich in meine neue Wohnung eingezogen. Die Universitätsverwaltung hat sich letztlich doch davon überzeugen lassen, dass mein Kollege und ich eine Wohnung in der Nähe des Campus brauchen. Darum haben sie uns wie anderen Dozenten der Universität ein Appartement zur Verfügung gestellt, das wir allerdings gemeinsam bewohnen werden.</p>
<p>Es ist groß, geräumig und gut ausgestattet. Neben einem großen Wohnzimmer mit angeschlossener Küche haben wir einen Eingangsbereich, zwei Bäder, ein Arbeits- und zwei Schlafzimmer sowie einen Hauswirtschaftsflur mit Waschmaschine hinter der Küche. Insgesamt bewohnen wir 32 Pyenong (etwa 108 Quadratmeter), und das ist, denke ich, für zwei Leute mehr als genug. Es wird also nicht eng, wenn wir einmal Besuch bekommen!</p>
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		<title>Alte Bekanntschaften</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Feb 2009 13:40:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mein Leben in Korea]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Abend hat mein Freund und Kollege Heiko seinen Geburtstag gefeiert. Das war eine gute Gelegenheit, neue und interessante Leute kennen zu lernen, aber es waren auch viele bekannte Gesichter dort. Vor allem habe ich mich gefreut, dass einige unserer ehemaligen Kollegen von der Seoul-Fremdsprachenoberschule gekommen sind. Sie haben sich natürlich erkundigt, wie meine zwei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Abend hat mein Freund und Kollege Heiko seinen Geburtstag gefeiert. Das war eine gute Gelegenheit, neue und interessante Leute kennen zu lernen, aber es waren auch viele bekannte Gesichter dort. Vor allem habe ich mich gefreut, dass einige unserer ehemaligen Kollegen von der Seoul-Fremdsprachenoberschule gekommen sind. Sie haben sich natürlich erkundigt, wie meine zwei Jahre in Deutschland waren, und haben mir berichtet, was in der Zwischenzeit an unserer Schule in Seoul passiert ist. Ich habe mich sehr gefreut, sie wieder zu sehen, und wir haben abgemacht, dass wir uns mal wieder zum Bergsteigen treffen.</p>
<p>Der kommende Donnerstag wird auch ein Tag sein, an dem ich viele meiner Bekannten in Seoul treffen werde. An diesem Tag findet eine Vereinbarungszeremonie zwischen der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen und koreanischen Schulen statt, die Kurse zum Erwerb des Deutschen Sprachdiploms (DSD) anbieten. Bei dieser Gelegenheit kommen natürlich viele koreanische Deutschlehrer zusammen. Mit einigen von ihnen habe ich in den letzten vier Jahren jeweils zehn Tage lang das Europäische Kulturcamp gestaltet, und eine solche Arbeit verbindet. Darum werde ich am Donnerstag wohl die Zeremonie besuchen, auch wenn ich mit dem Anlass selbst eigentlich nicht direkt zu tun habe.</p>
<p>An meiner Universität werde ich übrigens auch jemanden treffen, den ich gut kenne. Neben meinem Unipostfach habe ich den Namen meines indonesischen Freunds Florian entdeckt, mit dem ich vor vier Jahren gemeinsam Koreanisch gelernt und im gleichen Studentenwohnheim gewohnt habe. Mal sehen, was er sagt, wenn wir uns ganz unvermittelt auf dem Campus entgegenlaufen&#8230;</p>
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		<title>Hybridisierung meiner Sprache</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Feb 2009 02:34:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mein Leben in Korea]]></category>

		<category><![CDATA[Sprache]]></category>

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		<description><![CDATA[Jetzt bin ich kaum eine Woche in Korea, doch ich merke schon wieder, wie sich meine Sprache in einem rasanten Tempo hybridisiert. Damit meine ich, dass koreanische Worte Eingang in meinen Sprachgebrauch finden, wenn ich Deutsch spreche.
Das geschieht zum einen dadurch, dass bestimmte Worte einfach sehr üblich sind unter Deutschen in Korea - z. B. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jetzt bin ich kaum eine Woche in Korea, doch ich merke schon wieder, wie sich meine Sprache in einem rasanten Tempo hybridisiert. Damit meine ich, dass koreanische Worte Eingang in meinen Sprachgebrauch finden, wenn ich Deutsch spreche.</p>
<p>Das geschieht zum einen dadurch, dass bestimmte Worte einfach sehr üblich sind unter Deutschen in Korea - z. B. die Namen von koreanischen Gerichten, Abkürzungen für Schulen und Universitäten und Worte wie Ajumma (Frau mittleren Alters) und Ajeoshi (Mann mittleren Alters). Als ich Anfang 2007 zurück nach Deutschland kam, fiel es mir wirklich schwer über Korea zu sprechen, ohne diese koreadeutschen Worte zu gebrauchen.</p>
<p>Zum anderen hybridisiert sich meine Sprache dadurch, dass ich ständig zwischen den Sprachen hin- und her wechsele. Für manche Begriffe gibt es keine eindeutige deutsche Entsprechung, für andere ist das koreanische Wort einfach kürzer oder kommt mir einfach schneller in den Sinn. So denke ich, &#8220;oh, mal schauen, ob der 우체부 schon mein 외국인등록증 vorbei gebracht hat&#8230;&#8221;. Natürlich könnte ich das übersetzen in &#8220;oh, mal schauen, ob der Postbote schon meine Ausländerregistrierungskarte vorbei gebracht hat&#8230;&#8221;, doch der kreolsprachliche Ausdruck ist unmittelbar in meinen Kopf, während die rein deutsche Sprachform nur verzögert erscheint.</p>
<p>Auffallend ist, dass sich aber nur der Wortschatz hybridisiert und nicht die Grammatik. Da der Wortschatz einer Sprache und die Grammatik in unterschiedlichen Gehirnarealen angesiedelt sind und ich zudem die deutsche Grammatik nicht bewusst erlernt, sondern als Kleinkind akquiriert und somit fest in meinem Gehirn verankert habe, ist es eigentlich nicht verwunderlich, dass nur Worte hinzukommen. Es erweitert sich offenbar mein deutscher (!) Wortschatz ständig um koreanische Worte, die dann unmittelbar in den Sprachfluss integriert werden. </p>
<p>Mein Eindruck ist zumindest, dass dies ein ganz anderes Phänomen ist als das Code-Switching mehrsprachig aufgewachsener Menschen, die völlig unbewusst oft sogar mitten im Satz die Sprache wechseln, da sie die Grammatik mehrerer Sprachen völlig intuitiv beherrschen. Im öffentlichen Nahverkehr im Raum Aachen hatte ich ausgiebig Gelegenheit dies zu beobachten. Zu solchen Kunststücken ist ein monolingual aufgewachsener Mensch wie ich wohl kaum fähig.</p>
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		<title>An der Universität</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Feb 2009 10:15:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mein Leben in Korea]]></category>

		<category><![CDATA[Universität]]></category>

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		<description><![CDATA[Die vergangenen drei Tage habe ich hauptsächlich auf dem Campus der Universität verbracht, an der ich ab Anfang März unterrichten werde. Zuvor bin ich noch nie dort gewesen, denn der Campus liegt eine Busstunde südlich von Seoul im Osten der Stadt Yongin. Ich kenne aber den Campus der gleichen Universität in Seoul sehr gut, weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://lh5.ggpht.com/_giTcAAb939Y/SZvGPdWMcqI/AAAAAAAACvE/bmFzblbLNjg/s800/DSCN2167.JPG' target='_blank'><img src="http://lh5.ggpht.com/_giTcAAb939Y/SZvGPdWMcqI/AAAAAAAACvE/bmFzblbLNjg/s400/DSCN2167.JPG" style='border:1px solid black; margin-right:10px;' align='left'/></a>Die vergangenen drei Tage habe ich hauptsächlich auf dem Campus der Universität verbracht, an der ich ab Anfang März unterrichten werde. Zuvor bin ich noch nie dort gewesen, denn der Campus liegt eine Busstunde südlich von Seoul im Osten der Stadt Yongin. Ich kenne aber den Campus der gleichen Universität in Seoul sehr gut, weil ich an der Nachbaruniversität einen Jahr lang einen Koreanisch-Sprachkurs besucht und danach eineinhalb Jahre im gleichen Stadtviertel gewohnt habe.</p>
<p>Man könnte meinen, dass die Campi ähnlich seien - schließlich ist es die gleiche Universität - aber sie sind völlig verschieden: Der Campus in Seoul ist sehr klein und dicht bebaut. Es gibt kaum Platz für neue Gebäude und daher auch kaum einladende Parkanlagen, die viele koreanische Universitäten umgeben. Dieser Zustand hat vermutlich dazu geführt, dass neben dem Campus in Seoul ein zweiter Campus in Yongin eingerichtet wurde. Dieser ist enorm groß, liegt in einem Tal von Bergen umgeben, es gibt viel Platz, frische Luft und es ist angenehm ruhig - ganz anders als in Seoul.</p>
<p>Auf dem Campus gibt es eine große Bibliothek, Sportanlagen, eine Freilichtbühne und viele Plätze, an denen sich die Studenten versammeln können. Die Seminarräume sind ausreichend groß, und ich habe ein Büro, das ich mit einem anderen Dozenten meiner Abteilung zusammen benutze.</p>
<p>Was mir aber vor allem gut gefällt, sind die Kollegen. Der Abteilungsleiter, wie auch die anderen beiden koreanischen Professoren sind mir ausgesprochen sympathisch, genau wie die zwei deutschen Kollegen, die ich schon kenne - und ich bin mir sicher, mit dem dritten werde ich ebenfalls gut zurecht kommen. Auch die studentischen Hilfskräfte finde ich klasse. Ich habe das Gefühl, ich werde mich rundum wohl fühlen an dieser Universität!</p>
<p>Darum setze ich Moment alles dafür in Bewegung, dass ich eine Wohnung in der Nähe des Campus bekomme und nicht, wie ursprünglich von der Univerwaltung geplant, in eine der Unterkünfte in Seoul einziehen muss. Mir gefällt die Umgebung des Campus einfach viel zu gut, als dass ich mich damit anfreunden könnte, täglich mehr als zwei Stunden mit dem Hin- und Herpendeln nach Seoul zu verbringen.</p>
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		<title>Ankunft in Korea</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 14:36:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mein Leben in Korea]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit gestern Mittag bin ich nun wieder in Korea. Die Reise hat fast 24 Stunden gedauert, doch sie ist mir nicht übermäßig lange vorgekommen. Im Flugzeug habe ich noch einmal nachgezählt: Es war das sechste Mal, dass ich nach Korea geflogen bin. Es wäre also erstaunlich, wenn es mir die Abläufe nicht gewohnt erschienen wären.
Ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm1.static.flickr.com/172/418649552_d95a0b66e4_d.jpg" alt="Incheon International Airport" title="Picture by Dicky" style='margin-right:10px;border:1px solid black' align='left'>Seit gestern Mittag bin ich nun wieder in Korea. Die Reise hat fast 24 Stunden gedauert, doch sie ist mir nicht übermäßig lange vorgekommen. Im Flugzeug habe ich noch einmal nachgezählt: Es war das sechste Mal, dass ich nach Korea geflogen bin. Es wäre also erstaunlich, wenn es mir die Abläufe nicht gewohnt erschienen wären.</p>
<p>Ganz anders als beim ersten Mal habe ich die Abreise nicht als einen großen Abschied erlebt. Meine Eltern, mein Bruder und alte Freunde sind es längst gewohnt, dass ich oft nur im Jahresrhytmus auftauche. Ich denke, dass ich auch in Zukunft versuchen werde, einige Wochen im Jahr in Deutschland zu verbringen. Und natürlich freue ich mich über jeden, der mich in Korea besuchen wird. (Einige haben das ja schon sehr konkret geplant.) Da ein Wiedersehen in Sichtweite ist, ist solch ein Abschied eigentlich gar kein richtiger Abschied. Dennoch habe ich in der Nacht vor der Abreise unruhig geschlafen.</p>
<p>Meine Eltern und mein Bruder haben sich am Donnerstag Morgen die Zeit genommen, mich zum Flughafen Münster/Osnabrück zu begleiten. Von dort aus bin ich nach Frankfurt und dann nach Incheon geflogen. Das Flugzeug war nur halb belegt, und ich hatte sogar drei Sitze für mich alleine, so dass ich mich hinlegen und schlafen konnte.</p>
<p>Vom Flughafen in Incheon habe ich einen Bus nach Seoul genommen und zunächst meinen ehemaligen und zukünftigen Kollegen Heiko besucht. Gemütlich haben wir eine Tasse Kaffee getrunken und sind dann zur Wohnung eines anderen Kollegen gefahren, der zur Zeit in Deutschland seinen Urlaub verbringt. Da die Universität noch keine Wohnung für mich frei hat, hat er mir angeboten, dass ich in seiner Wohnung die ersten Tage verbringen kann.</p>
<p>Die zwei Pakete, die ich vor 14 Tagen an seine Adresse geschickt habe, sind sogar noch vor mir angekommen. Zunächst schien es kompliziert zu sein, an die Pakete zu kommen, da die DHL-Paketnummer in Deutschland eine andere ist als in Korea, so dass uns telefonisch niemand Auskunft erteilen konnte. An der Wohnungstür hing dann aber ein Zettel mit der Handynummer des Lieferboten, der die Pakete gleich heute Morgen vorbei gebracht hat.</p>
<p>Für die nächsten Tage stehen so einige Besorgungen und mehrere Verabredungen auf dem Programm, so dass mein Tagesablauf gefüllt ist. Das erleichtert es mir, mich an die koreanische Zeit zu gewöhnen. Diesmal habe ich mir vorgenommen, mich eisern an den natürlichen Tag-und-Nacht-Rhythmus zu halten. Das ist nicht leicht, da mein Biorhythmus noch um 8 Stunden verschoben ist, so dass ich mitternachts das Gefühl habe, es sei später Nachmittag, und früh am Morgen, es sei Zeit schlafen zu gehen. Gut, dass ich noch zwei Wochen bis zum Arbeitsbeginn habe - nur ungern würde ich meine Sprachschüler unterrichten und gleichzeitig mit dem Schlaf kämpfen!</p>
<p><small>Picture by <a href="http://www.flickr.com/photos/dickyfeng/418649552/" target="_blank">Dicky</a> - Licence: Creative Commons BY-NC-SA 2.0 USA unported</small></p>
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		<title>Herzlich willkommen!</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 15:02:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Mein Leben in Korea]]></category>

		<category><![CDATA[blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Hallo! Herzlich willkommen zu meinem neuen Blog!
Zwei Jahre ist es nun her, dass ich den letzten Eintrag in mein &#8220;Koreanisches Tagebuch&#8221; geschrieben habe. Das &#8220;Koreanische Tagebuch&#8221; begleitete mich während meines ersten Korea-Aufenthaltes von August 2004 bis Dezember 2006, in welchem ich ein Jahr lang an einem Koreanisch-Sprachkurs teilnahm und eineinhalb Jahre lang an einer Fremdsprachenoberschule [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img style="padding-right:10px;" src="http://farm4.static.flickr.com/3173/2967604762_4e8caa7eff_d.jpg" alt="Picture by TheDreamSky" align="left" />Hallo! Herzlich willkommen zu meinem neuen Blog!</p>
<p>Zwei Jahre ist es nun her, dass ich den letzten Eintrag in mein &#8220;<a href="http://www.stefan-in-korea.de" target="_blank">Koreanisches Tagebuch</a>&#8221; geschrieben habe. Das &#8220;Koreanische Tagebuch&#8221; begleitete mich während meines ersten Korea-Aufenthaltes von August 2004 bis Dezember 2006, in welchem ich ein Jahr lang an einem Koreanisch-Sprachkurs teilnahm und eineinhalb Jahre lang an einer Fremdsprachenoberschule in Seoul unterrichtete.</p>
<p>Nach zwei Jahren Korea-Pause, in denen ich als Studienreferendar in Aachen den praktischen Teil der Lehrerausbildung absolvierte, kehre ich nun wieder nach Korea zurück, um ab Anfang März für die &#8220;Hankuk University for Foreign Studies&#8221; auf dem Campus in Yongin Deutsch zu unterrichten.</p>
<p>Ich habe lange darüber nachgedacht, ob ich wieder damit beginnen soll über mein Leben in Korea ein Internettagebuch zu führen. Das &#8220;koreanische Tagebuch&#8221; war während meines ersten Aufenthalts in Korea ein guter Weg meine Familie, Freunde und Bekannte über meiner Erlebnisse in Korea auf dem Laufenden zu halten. Auch habe ich über das Internettagebuch viele interessante Menschen kennengelernt, und es haben sich um viele Artikel äußerst interessante Diskussionen entwickelt. Ich habe damals unglaublich viel geschrieben, auch deswegen, weil ich das starke Bedürfnis hatte Korea zu begreifen und mir das Land selbst zu erklären. Später ist der Drang Korea zu beschreiben deutlich zurückgegangen, und ich war zum Schluss sogar erleichtert darüber, dass ich das Projekt &#8220;Koreanisches Tagebuch&#8221; mit der Rückkehr nach Deutschland abschließen konnte.</p>
<p>Ein Korea-Blog, so wie damals, wollte ich eigentlich nicht mehr schreiben. Die Zahl der ehemaligen Schüler, Kollegen, Bekannten, Freunden und Familienangehörigen, die von mir Fotos und Berichte erwarten, ist aber deutlich zu hoch, als dass sie allein durch Emails auf dem Laufenden halten könnte. Darum habe ich nun doch einen Blog eingerichtet, er wird aber etwas anders sein als der alte.</p>
<p>Zunächst einmal ist der neue Blog nicht thematisch fokussiert: Ich habe mich noch nicht entschieden, worüber ich langfristig schreiben werde. Berichte über mein Leben in Korea werden sicherlich ein Teil dieses Blogs sein, es könnte sich aber auch zu einer weitläufigen Collage von Gedanken entwickeln.</p>
<p>Darüber hinaus habe ich das Experiment begonnen, in mehreren Sprachen zu bloggen. Dies erschien mir sinnvoll, da nicht alle meiner Freunde Deutsch sprechen. Zudem ist es für mich eine gute Gelegenheit, meine Fremdsprachen zu üben. Natürlich werde ich es nicht immer schaffen, jeden Artikel in alle Sprachen zu übersetzen. Das mehrsprachige Bloggen ist, wie gesagt, ein Experiment. Wir werden sehen, wie es sich entwickeln wird!</p>
<p><small>(Picture by <a href="http://www.flickr.com/photos/dhilung/2967604762/" target='_blank'>TheDreamSky</a> - Licence: Creative Commons BY 2.0 USA unported)</small></p>
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