An der Universität
18. Februar 2009
Die vergangenen drei Tage habe ich hauptsächlich auf dem Campus der Universität verbracht, an der ich ab Anfang März unterrichten werde. Zuvor bin ich noch nie dort gewesen, denn der Campus liegt eine Busstunde südlich von Seoul im Osten der Stadt Yongin. Ich kenne aber den Campus der gleichen Universität in Seoul sehr gut, weil ich an der Nachbaruniversität einen Jahr lang einen Koreanisch-Sprachkurs besucht und danach eineinhalb Jahre im gleichen Stadtviertel gewohnt habe.
Man könnte meinen, dass die Campi ähnlich seien - schließlich ist es die gleiche Universität - aber sie sind völlig verschieden: Der Campus in Seoul ist sehr klein und dicht bebaut. Es gibt kaum Platz für neue Gebäude und daher auch kaum einladende Parkanlagen, die viele koreanische Universitäten umgeben. Dieser Zustand hat vermutlich dazu geführt, dass neben dem Campus in Seoul ein zweiter Campus in Yongin eingerichtet wurde. Dieser ist enorm groß, liegt in einem Tal von Bergen umgeben, es gibt viel Platz, frische Luft und es ist angenehm ruhig - ganz anders als in Seoul.
Auf dem Campus gibt es eine große Bibliothek, Sportanlagen, eine Freilichtbühne und viele Plätze, an denen sich die Studenten versammeln können. Die Seminarräume sind ausreichend groß, und ich habe ein Büro, das ich mit einem anderen Dozenten meiner Abteilung zusammen benutze.
Was mir aber vor allem gut gefällt, sind die Kollegen. Der Abteilungsleiter, wie auch die anderen beiden koreanischen Professoren sind mir ausgesprochen sympathisch, genau wie die zwei deutschen Kollegen, die ich schon kenne - und ich bin mir sicher, mit dem dritten werde ich ebenfalls gut zurecht kommen. Auch die studentischen Hilfskräfte finde ich klasse. Ich habe das Gefühl, ich werde mich rundum wohl fühlen an dieser Universität!
Darum setze ich Moment alles dafür in Bewegung, dass ich eine Wohnung in der Nähe des Campus bekomme und nicht, wie ursprünglich von der Univerwaltung geplant, in eine der Unterkünfte in Seoul einziehen muss. Mir gefällt die Umgebung des Campus einfach viel zu gut, als dass ich mich damit anfreunden könnte, täglich mehr als zwei Stunden mit dem Hin- und Herpendeln nach Seoul zu verbringen.
Hi Stefan!
Wie Du siehst verfolge ich Deinen Blog regelmäßig und habe gerade mit Interesse Deinen neuesten Eintrag gelesen! Ich freue mich, dass Du es so gut angetroffen hast - ein schöner Campus, nette Kollegen und frische Luft, was will man mehr! Jetzt drücke ich Dir nur noch die Daumen, dass es mit der Wohnung klappt! Halt uns weiter auf dem Laufenden!
Schöne Grüße
JOCHEN
Hallo Stefan,
da kann ich mich dem Jochen nur anschließen. Die neue Uni sieht gut aus. Da wirst Du Dich sicherlich wohlfühlen.
Alles Gute, bis dahin,
liebe Grüße,
Sebastian
Und wieder frage ich mich: Was tu ich hier eigentlich am Schreibtisch? Ich könnte die Welt bereisen …
Im Kleinen geht das nun durch Deine Berichte.
Das ist schön!
Mi estas impresita vidante kiel flue vi skribas nun la esperantan. Evidente vi lernis bone kaj ankaŭ partoprenis en Esperanto-kongreso.
Via korea universitato aspektas moderna kaj ampleksa. Bona komenco de via nova viv-etapo. Mi kore gratulas.
Elmar
Saluton Elmar!
Vi pravas. Mi ĉefe lernis rete, sed ankaŭ partoprenis unufoje en Eo-renkontiĝo - en la lasta Internacia Seminario en Biedenkopf, kion mi tre ŝatis. Tial mi planas ankaŭ partopreni en Universala Kongreso, sed mi ne certas kiam mi iros.
Прямо в точку. Здесь наиболее полно раскрыты все аспекты этого вопроса, что достаточно большая редкость.